Theo H. Grepper – Unternehmer

    • 1 – Velogeschäft – die Anfänge
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  • 1 – Velogeschäft – die Anfänge

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    Theo H. Grepper stammt aus einer Fahrradhändler-Familie. Sein Vater und sein Großvater betrieben ein Fahrradgeschäft in Bern in der Schweiz.

    Im bernischen Dialekt, einem aussterbenden Lokalidiom der Hauptstadt, wird das Fahrrad interessanter Weise immer noch „Grepper“ genannt.

    Theo H. Grepper wollte nicht mit der Familientradition brechen. Im Jahr 1987 übernahm er das väterliche Geschäft, brachte frischen Wind in den Laden und wagte sich in den Import von damals aufkommenden Mountainbikes. Sein Unternehmen, Grepper Trading, wurde schnell zum aggressivsten Konkurrenten des Branchenführers Intercycle.

    Grepper empfand das ungeschriebene Gesetz immer als störend, das besagt, dass Importeure von Markenprodukten nur Fachgeschäfte beliefern dürfen, während große Einzelhändler ihre Regale mit billigen Massenprodukten aus Fernost füllen müssen.

    Verbraucherschützer haben diese Vereinbarung schon immer kritisiert, und zum ersten Mal dachte Theo Grepper, ein Insider der Branche, darüber nach, wie man sie umgehen könnte.

    Eine Marktanalyse zeigte, dass Markenhersteller mit denselben Subunternehmen zusammenarbeiten wie die Hersteller von billigen No-Name-Produkten. Die Idee war geboren: Greppers Überlegung war, dass man durch die Kombination von kostengünstiger Montage in Fernost mit den Vertriebskanälen großer Einzelhändler Markenqualitätsprodukte zu No-Name-Preisen liefern könnte.

    Theo Grepper suchte den Kontakt zu Einzelhandelsriesen wie Migros und Coop. Die großen Einzelhändler sind immer an Produkten interessiert, die den Weg zum oberen Marktsegment ebnen. Es wurde eine Vereinbarung getroffen: Die Verträge sahen vor, dass Grepper neue Produkte entwickelte, wie zum Beispiel Helme, Schlösser oder komplette Fahrräder, und dann weltweite Beschaffung, Montage und Logistik bis hin zu den Verkaufspunkten des Partners übernahm.

    Die Zusammenarbeit begann 1993, und im Jahr 1996 gründete Grepper die Private Label Import and Manufacturing (PLIM) Cooperation. Seitdem geht es in rasanter Fahrt bergauf.

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